Energieausweis berechnen

Der Energieausweis ist mit dem Typenschein für Ihr Auto vergleichbar. Viele interessante Kennwerte Ihres Hauses sind darin enthalten, wie zum Beispiel der zu erwartende Heizenergieverbrauch. Je nach Bundesland sind die Berechnungsmodelle etwas unterschiedlich. Der wichtigste Kennwert ist aber in jedem Energieausweis enthalten: Die Energiekennzahl für Ihr Haus (= der spezifische Heizwärmebedarf). Der ebenfalls sehr prominent angeführte  „Gesamt-Energie-Effizienz-Faktor“ (fGEE) ist seit 2012 in neuen Ausweisen angeführt und stellt einen Vergleichswert mit einem Referenzgebäude dar.

Bei allen neuen Gebäuden benötigt man einen Energieausweis bereits beim behördlichen Bauverfahren. Auch bei umfassender Sanierung, bei Zu- und auch bei Umbauten ist ein Energieausweis nötig. Weiters ist ein Energieausweis ebenfalls bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung von Häusern, Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten vorzulegen. Die Gültigkeitsdauer des Energieausweises beträgt maximal zehn Jahre.

Als Käufer oder Mieter können Sie zwei Rechte einfordern: Die Vorlage eines Energieausweises vor dem Vertragsabschluss und die Übergabe eines Energieausweises (eine vollständige Kopie ist auch erlaubt) innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss. Für Einfamilienhäuser ist es zulässig, dass der Ausweisaussteller einen Energieausweis über die Gesamtenergieeffizienz eines vergleichbaren Gebäudes(hinsichtlich Größe, Energieeffizienz, Lage etc.) ausstellt. Wenn es nur um eine Wohnung in einem Haus mit mehreren Wohneinheiten geht reicht es, wenn ein Energieausweis für das gesamte Gebäude vorgelegt wird (gilt auch für Eigentümergemeinschaften).

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Energieausweis-Ausstellung

Bauplan (Einreichplan)
Benötigt wird ein Plan mit den Grundrissen, Ansichten und den relevanten Schnitten. Wichtig ist, dass alle Fenster und Türen bemaßt sind. Die genaue Position der Innenwände ist nicht maßgeblich, sodass meist auch bestehende alte Pläne verwendet werden können, auch wenn innen umgebaut wurde.

Bauteilbeschreibungen der thermischen Hülle
Benötigt wird der Aufbau aller Bauteile, die die „thermische Hülle“ definieren. Das sind also jene Bauteile, die die beheizte Zone von der unbeheizten trennen. Gleichzeitig sind dies genau die Bauteile, die eine gute Dämmwirkung haben sollen. Bauteile zwischen beheizten Bereichen werden nicht benötigt, ebenso sind die Bauteile, die ausschließlich unbeheizte Zonen voneinander trennen, nicht nötig.

Weiter führende Informationen zum Energieausweis finden Sie auch auf: www.energieausweis.at

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